6 Auszubildende beim WAC von 2004 - 2008

 

Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer 1. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser wird jedoch nicht verbraucht, sondern gebraucht. Gebraucht wird auch kompetentes Personal, um den hohen Anforderungen an die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung des gebrauchten Wassers gerecht zu werden.

 

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Calau fördert daher die Kompetenzentwicklung der Belegschaft durch Ausbildung. Die Ausbildung beim WAC geschieht nicht um ihrer selbst Willen, sondern um junge Menschen aus der Region auch in dieser zu halten. Deshalb erhalten unsere Auszubildenden bei entsprechender Eignung einen Arbeitsplatz beim WAC. So können sie ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

 

Seit Bestehen des WAC im Jahr 1993 haben bisher beim WAC sieben junge Menschen ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Alle sieben haben nach ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz beim WAC erhalten.

 

Derzeit bildet der WAC sechs junge Menschen aus – das sind fast 10 Prozent der Belegschaft. Eine junge Frau wird zur Bürokauffrau, zwei junge Männer werden zu Fachkräften für Wasserversorgungstechnik und drei zu Fachkräften für Abwassertechnik ausgebildet.

 

Unsere auszubildende Bürokauffrau befindet sich im dritten Ausbildungsjahr. Die theoretische Ausbildung erfolgt in diesem Fall im Oberstufenzentrum Lausitz, Abteilung 2, in Sedlitz. Die nötige Praxis erhält sie beim WAC hauptsächlich in der Debitorenbuchhaltung. Auch diese Auszubildende hat Chancen auf eine Arbeitsstelle beim WAC.

 

Die praktische Ausbildung für die Auszubildenden in den umwelttechnischen Berufen erfolgt in den ersten zwei Ausbildungsjahren in der Ausbildungsstätte der Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG im Kraftwerk Jänschwalde. Vor elf Jahren wurden hier moderne Ausbildungsräume für Mechatroniker und Auszubildende in umwelttechnischen Berufen geschaffen. Die jungen Menschen finden hier ideale Voraussetzungen für eine solide Fachausbildung. Seitens der Ausbilder wird Ihnen Teamfähigkeit, viel Engagement und Selbstständigkeit abverlangt. Die Auszubildenden urteilen über den Unterricht, dass der Stoff verständlich und interessant übermittelt wird und man dadurch sehr viel lernt.

 

Die theoretische Ausbildung erfolgt im Oberstufenzentrum 1 des Landkreises Spree-Neiße, Abteilung 3, in Forst/Lausitz.

 

Im dritten Lehrjahr finden die Betriebseinsätze statt. Die Auszubildenden haben nun ausreichend Gelegenheit, die Arbeitsstätten, an denen sie nach der Ausbildung bei entsprechender Eignung eingesetzt werden, genauestens kennen zu lernen. Hier stehen ihnen neben den Meistern weitere kompetente Mitarbeiter des WAC mit Rat und Hilfe zur Seite.

 

Voraussetzung für die Übernahme in den Betrieb ist jedoch in jedem Fall ein guter Abschluss als Facharbeiter. Dafür investiert der WAC erhebliche Summen. Allein im Ausbildungsjahr 2005/2006 betrugen die Ausgaben für die Ausbildungsvergütung rund 52 T€ und ca. 34 T€ für die praktische Ausbildung.